Kooperation KiTa „Kinderhafen“, KiTa „Insel der Kinder“ aus Eppenrod und der Grundschule Karl-von-Ibell

Der Übergang von der Tagesstätte in die Schule ist eine aufregende Sache. Die Karl-von-Ibell Schule arbeitet seit Jahren eng mit der KiTa „Kinderhafen“ und der KiTa „Insel der Kinder“ aus Eppenrod zusammen, um den Kindern den best-möglichen Start in die Schulzeit zu ermöglichen. Die Vorschulkinder lernen bei diesem Treffen nicht nur Schülerinnen und Schüler ihrer Kooperationsklassen kennen, sie verlieren auch die Scheu vor der Umgebung und dem Ort, den sie bald mit der KiTa tauschen müssen.

Wie in den Jahren zuvor hatte die Vorleserin Annie Vollmers (Kulturwerkstatt gUG) ein reichhaltiges und buntes Programm zum Thema zusammengestellt. Dieses Mal wurde sie tatkräftig unterstützt von Margarita Tschebakow.

Am Donnerstag drehte sich in den Räumlichkeiten des Kinderhafens und des Gemeindehauses der Stiftskirchengemeinde alles darum was man in einem Buch entdecken kann. Die Kinder schauten sich verschiedene Kinderbuchtitel an und erzählten von den großen Geschichten, sie malten ihre eigenen Buchtitel, stöberten in einer großen Bücherkiste und erfanden ihre ganz eigenen Überraschungsgeschichte, die dann auch in Bildern festgehalten wurden. Des Weiteren wurde ihnen von Annie Vollmers vorgelesen und die Kinder hatten die Möglichkeit über ihre eigenenLieblingsbücher zu sprechen. Es gab auch genug Zeit zum Schmökern. Dafür war die mobile Bibliothek der Vorleserin sehr gut geeignet.

Am Freitag war die Stadtbibliothek Diez der Ort des Geschehens. Neben den Kindern der beiden Kindertagesstätten waren heute auch zwei Schulklassen der Karl-von-Ibell Schule dabei (eine erste und eine vierte Klasse mit den Klassenlehrerinnen Frau Strumpelmeyer und Frau Weidenfeller. Begrüßt wurden alle Kinder von der Leiterin derBibliothek, Monika Scharf. Dann gab es erstmal ein Ratespiel mit Annie Vollmers und Margarita Tschebakow. Karten mit verschiedenen Kinderbuchtiteln wurden präsentiert, erraten und dann in der Kinderbuchabteilung gesucht und gefunden. Schließlich begann die Lesung, der eigentliche Höhepunkt des Vormittages. Diese hatte zum Thema „Das gibts`doch gar nicht – völlig verrückte Geschichten aus der Bücherwelt“. Annie Vollmers freute sich sehr über ein sehr aufmerksames Publikum und im Anschluss an die Veranstaltung erhielt jedes Kind eine Urkunde von der Stadtbibliothek.

Es waren wieder Mal gelungene, vielseitige Projekttage in denen klar war, dass die Welt der Bücher sehr reichhaltig und spannend ist und für jeden etwas dabei ist.

Das Buchprojekt machte es möglich, die Welt der Bücher kennenzulernen. Wie heißt es so schön: „Man muss nicht alle Bücher mögen, aber für jeden Menschen gibt es passende Bücher, man muss sich nur ein wenig umschauen“. Wir haben gelernt: Geschichten können lebendig werden, wenn wir sie lesen. Es ist schön, dass Bibliotheken für alle Menschen zugänglich sind und wir dort willkommen sind.Buchprojekt