Artikel erschienen in Rhein-Lahn-Zeitung

Crowdfunding: Kinderhafen braucht Außenanlage für die Kleinsten

Diez. Wenn öffentliche Gelder knapp sind, hilft es, auch mal neue Wege zu gehen. So wie es die evangelische Kindertagesstätte Kinderhafen am Schlossberg gerade tut.

Damit künftig Kinder jeden Alters nach ihren Bedürfnissen draußen spielen und toben können, soll das Außengellände des Kinderhafens erweitert werden.

Dort hat man Crowdfunding für sich entdeckt, um das benötigte Außengelände für Kinder unter drei Jahren möglich zu machen. Im Internet boomt diese auch als Schwarmfinanzierung bekannte Methode, bei der viele Menschen Spenden für ein Projektziel geben, ja schon länger. Zusammen mit dem Elternbeirat, dem Förderverein und der Volksbank Rhein-Lahn, die die Crowdfunding-Plattform stellt, lautet das Ziel des Kinderhafens nun: Online 3000 Euro sammeln, um im Außenbereich eine naturnahe Ecke mit bespielbarem Erdhügel, Sichtschutz sowie kleinem Boot zum Klettern und Toben für die Kleinsten anzuschaffen.

Angedacht ist das Ganze, weil die Kita mit integriertem Hort mittelfristig verstärkt Kinder unter drei Jahren aufnehmen will und der Außenbereich bislang nur auf die Bedürfnisse von Mädchen und Jungen zwischen drei und zehn Jahre ausgerichtet ist. Hier lag nämlich bis vor Kurzem die Altersgrenze der Einrichtung. Jetzt gibt es unter den 45 Kindern bereits drei unter drei Jahre. „Viele schaffen mehr“ heißt das Motto der Crowdfunding-Aktion, die seit einer Woche für die Finanzierungsphase freigeschaltet ist. Bislang ist die angesammelte Summe mit 116 Euro noch überschaubar. Doch wer die Aktion unterstützen will, hat noch bis zum 12. Januar 2017 Zeit. Bis dahin, das ist das Prinzip beim Crowdfunding, muss das Finanzierungsziel zwingend erreicht worden sein.

Würde das nicht klappen, bekämen alle Spender ihr Geld zurück. „Insofern hoffen wir jetzt natürlich auf viele Spenden der Eltern und aller, die uns sonst noch helfen wollen“, so Jennifer Kolbe, stellvertretende Leiterin der Kita. Als Dankeschön für die Crowd-funder haben sich Kinderhafen und Elternbeirat bereits Geschenke überlegt: Wer mindestens 50 Euro spendet, bekommt ein Glas mit selbst gemachter Marmelade, und wer mindestens 100 Euro spendet, darf sich über ein Drei-Gänge-Menü aus der Küche der Kindertagesstätte freuen.

Wer sich an der Crowdfunding-Aktion mit einer kleinen oder größeren Spende beteiligen will, kann das im Internet unter dem Link https://voba-rll.viele-schaffen-mehr.de/naturnahes-aussengelaen de-fuer-u3-1 tun. Weitere Informationen zu dem Vorhaben gibt es bei der Kindertagesstätte Kinderhafen unter www.kita-kinderhafen-diez.de oder Telefon 06432/921 257. Stefanie Rüggeberg

Zeitreise mit Oskar nach Nürnberg anno 1484

Die diesjährige Hortfreizeit der Kindertagesstätte Kinderhafen in Diez stand ganz unter dem Forscherthema „Kinder, wie die Zeit vergeht“.

Mit einer geheimnisvollen Geschichte über eine Zeitreise fand das Betreuerteam einen gelungenen Einstieg in das Thema. „Oskar“, der Held in dem Buch „Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder“ nahm alle Kinder in seinen Bann und begleitete sie während der ganzen Freizeit.
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Ein ausgezeichnetes Forscherfest

Frühkindliches Bildungsangebot der evangelischen Kindertagesstätte „Kinderhafen“ gewürdigt.

Schon aus einiger Entfernung konnte man die heitere Stimmung in der evangelischen Kindertagesstätte „Kinderhafen“ spüren. Anlässlich des diesjährigen Forscherfestes, das die Einrichtung gleichzeitig als Tag der offenen Tür nutzte, wurde am 14. Juni unter dem Motto „Kommst du mit, die Zeit entdecken?“ gebührend gefeiert.
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Artikel erschienen in Nassauische Neuen Presse

Unser Gartenprojekt 2013

Die zukünftigen Schulkinder gehen ins Wasser!

Tolle Kooperation mit dem DLRG Diez

Früh schwimmen zu lernen gehört zum wichtigsten Schutz vor Ertrinkungsunfällen. Im Alter von etwa fünf bis sechs Jahren besitzen Kinder die motorischen Fähigkeiten, um Schwimmen zu lernen.
Auch mit bereits guten Schwimmkenntnissen braucht ein Kind noch
 beim Schwimmen. Denn bis ein Kind „wassersicher“ ist – sich unter anderem unter Wasser genauso gut zurechtfindet wie über Wasser und 15 Minuten ohne Halt und ohne Hilfen im tiefen Wasser schwimmen kann – dauert es noch eine Weile.

Buchprojekt mit Annie Vollmers

Übergang KiTa-Grundschule

Kooperation KiTa „Kinderhafen“, KiTa „Insel der Kinder“ aus Eppenrod und der Grundschule Karl-von-Ibell

Der Übergang von der Tagesstätte in die Schule ist eine aufregende Sache. Die Karl-von-Ibell Schule arbeitet seit Jahren eng mit der KiTa „Kinderhafen“ und der KiTa „Insel der Kinder“ aus Eppenrod zusammen, um den Kindern den best-möglichen Start in die Schulzeit zu ermöglichen. Die Vorschulkinder lernen bei diesem Treffen nicht nur Schülerinnen und Schüler ihrer Kooperationsklassen kennen, sie verlieren auch die Scheu vor der Umgebung und dem Ort, den sie bald mit der KiTa tauschen müssen.
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Artikel erschienen im Mai 2012 Nassauische Neue Presse

Warum schon BNE schon im Kindertagesstätte?

BNE steht für „Bildung nachhaltiger Entwicklung“ und bedeutet kein „Mehr“, sondern in erster Linie ein neues Betrachten des alltäglichen Lebens. Wir haben uns in diesem Projekt speziell mit dem Thema „Ernährung“ auseinandergesetzt, weil die Ernährung zum Alltag von Groß und Klein gehört. Im Kinderhafen wurde von Anfang an Wert auf Frischkost und gesunde Ernährung gelegt. Deshalb beziehen wir seit den letzten Jahren unsere Lebensmittel von einheimischen Produzenten. (Metzger, Naturkostladen, Bäckerei usw.)

Uns ist es wichtig, nachhaltigen Konsum den Kindern bewusst zu machen und ihnen mit diesem Projekt die Zusammenhänge zu verdeutlichen. Nachhaltige Entwicklung bedeutet für uns auch, Kinder und Erwachsene dazu zu bewegen, Verantwortung für sich und ihr Handeln im Umgang mit der Natur und Umwelt zu übernehmen. In Alltagssituationen erleben die Kinder, das sie durch ihr eigenes Handeln etwas bewirken, und warum es wichtig ist, sich für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen und an die kommende Generation zu denken.
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Ist Mathematik auch im „Kinderhafen“ zu finden?

Basis für unsere diesbezügliche Arbeit war eine Mathe AG in Mainz mit der Grundschullehrerin Frau Raßbach. 

Dort habe ich gehört: Mathematik kann Spaß machen, wenn Kinder mit Materialien mathematisch experimentieren können. Sie nutzen dazu geometrische Formen wie Murmeln, Steine, Blätter, Zirkel, Lineale. Dabei kommt es darauf an, zum Experimentieren und Ausprobieren zu ermutigen. Die Materialien finden die Kinder bei uns in großen Mengen vor, um damit gestalten, messen und zählen zu können. Naturwissenschaft heißt, die Phänomene der Natur verstehen wollen. Naturwissenschaften sind ein Weg vom Entdecken zum Verstehen.

Inmitten der Natur mit einem müllsammelnden Roboter verbrachten die Hortkinder eine Ferienfreizeit in Langenscheid in der Gülle-Mühle.

Was hat Arme, aber keine Hände, läuft und hat keine Füße?

Ist doch klar, der Fluss! Unter dem Motto „Wasser“ gestalteten die Hortkinder der KiTa „Kinderhafen“  gemeinsam mit ihren Erzieherinnen die 3 Tage in der Güllemühle in Langenscheid.
Das Wetter war sehr gut sodass wir gleich viel im Wasser spielen konnten und am Hang rumgeklettert sind. Auch eine kleine Wanderung durch den Bach zur Höhle stand schon auf dem Programm. Als wir zurückkamen haben wir Staudämme gebaut und Wasserschlachten gemacht. Abends am Lagerfeuer haben wir knifflige Rätsel über unser Thema „Wasser“ gelöst. Anschließend war Kinozeit angesagt. Mit Spannung verfolgten wir die Geschichte des Mr Fredricksen in dem Film „Oben“, wie er sich auf den Weg zu den Paradiesfällen machte. Der ganze Tag hat uns so müde gemacht, dass wir uns nur die erste Hälfte von dem Film angeschaut haben.
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Nassauische Neue Presse vom 29.06.2010, Seite 8 und Rhein-Lahn-Zeitung vom 28.06.2010

Kleine Forscher ausgezeichnet. Kindertagesstätte „Kinderhafen“ Diez erhält Preis für ihre Initiative „Haus der kleinen Forscher“

Die Kindertagesstätte Kinderhafen in Diez wurde von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet. Honoriert wurde das Engagement der Erzieherinnen, die Kinder für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Dr. Christa Welschof, Leiterin des NaT-Schüler-Labors der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, überreichte die Anerkennung.
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Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätte „Kinderhafen“ und Grundschule Karl-von-Ibell

Der Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule ist für Kinder eine entscheidende Schnittstelle. Aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätte und Schule im Bildungsplan verankert und wird schon seit vielen Jahren zwischen dem „Kinderhafen“ und der Diezer Grundschule Karl-von-Ibell praktiziert. Als zentrale Grundlage für eine gemeinsame und erfolgreiche Zusam-menarbeit dient der regelmäßige Kontakt und Austausch zwischen den beiden Einrichtungen.
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April 2010

Auf der Suche nach ihrer Identität malten Kinder ihr eigenes Wappen

Seit Anfang März drehte sich bei den Kindern der KiTa „Kinderhafen“  am Schloßberg alles um das Thema  „Familie“. Dabei entwarfen sie ihr eigenes Wappen.
Drei Wochen lang beschäftigten sie sich mit vielen Fragen:  Wer bin ich? Woher komme ich? In was für einer Familie lebe ich? Welche Bedeutung hat eigentlich mein Name?
Im Laufe des Projektes führte Herr Lang, unterstützt von Robin Reichel und Lea Maxeiner, verschiedene Aktionen zum Thema durch.
Die Kinder gestalteten  unter anderem  Familien-Spiegel ganz nach dem Motto: „Ich und meine ganze Familie.“

Die Kinder fertigten aus Spiegelfolie einen Spiegel, den sie rundherum mit Bildern von allen ihren Familienmitgliedern gestalteten. So konnte am Ende jeder in den Spiegel schauen und sah nicht nur sich sondern auch seine gesamte Familie.

Medienbildung im Kinderhafen

Kinderwelten sind Medienwelten. Der Versuch, Kinder vom Fernsehen fernzuhalten, scheint auf Dauer zum Scheitern verurteilt und wenig sinnvoll. Kinder sind neugierig und wachsen mit den Medien auf, es ist eine andere Art zu lernen.

Digitale Medien gehören zum Alltag von Kindern, genau so wie Bücher und Fernsehen. Sie gehören aber damit noch nicht zwangsläufig zum Erziehungsalltag von Kindertagesstätten.
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Ein nie zufriedener König im Kreml

Kinder der KiTa„Kinderhafen“ besuchen Mitmachtheater im Kreml
Am 22. März machten sich zwei Erzieherinnen und ein Praktikant der KiTa „Kinderhafen“ auf den Weg in das Kulturhaus Kreml in Zollhaus bei Hahnstätten. Dort stellte Manfred Kessler sein Kinderbuch „Im Land von König Nimmersatt“ in Form eines Mitmachtheaters vor.
Schon die Busfahrt nach Zollhaus gestaltete sich für die Kinder als sehr spannende Angelegenheit, war es doch für einige die erste Busfahrt ihres Lebens, vorbei an den Schäfer-Kalkwerken und einzelnen Ortschaften an der Aar. Endlich am Kreml angekommen, ging es auch schon sehr bald los.
Im Theaterstück „Im Land von König Nimmersatt“ geht es um den namensgebenden König, welcher niemals genug bekommen kann und sich wünsche, die ganze Welt gehöre ihm. Bisher schien dies auch gut zu funktionieren, hat der König doch seinen Hofzauberer, welcher ihm scheinbar alle gewünschten Dinge zaubern kann. Als dieser sich jedoch versehentlich in einen Esel verwandelt, ist der König mit seinem Hofstaat bald auf sich alleine gestellt und wird durch seine Unersättlichkeit von einem Ganoven in eine Falle gelockt, aus der er sich am Ende jedoch mit Hilfe seines Dieners und der gespannt zuschauenden Kinder befreien kann.
Geschickt verbindet Manfred Kessler, der alleine alle Rollen im Wechsel spielt, in seinem Theaterstück Musik, Geschichte und Zaubertricks um sein Kinderbuch zum Leben zu erwecken und die Kinder zu begeistern, bezog er diese doch auch immer wieder in die Geschichte mit ein. So dürfen die Kinder Zaubersprüche mit aufsagen, mitsingen und dem König  zu Beginn der Geschichte sogar ein Geburtstagsgeschenk überreichen.
Höhepunkt für die Kinder war aber eine Zaubervorführung des Hofzauberers im Mittelteil des Theaterstücks. Gefesselt schauten sie zu, wie aus einer Weinflasche plötzlich fünf wurden und Bananen sich zauberhaft vermehrten, wobei der eine oder andere Ruf „Wie macht der das denn?“ nicht ausblieb.

Verabschiedet wurden die Kinder mit einer gemeinsamen Musiknummer, die sie zum Mittanzen animierte und der Moral, dass man auch mal zufrieden sein sollte mit dem, was man hat. Und auch nach einer genau so spannenden Busfahrt zurück, war bei den Kindern die Begeisterung über das Theaterstück nicht verflogen.

Bei Kesslers Mitmachtheater wurden die Kinder selbst zu Darstellern.